Oster - Nachlese

Foto: André Kempner
Foto: André Kempner

Wer nicht selbst dabei war, konnte es in der gestrigen LVZ-Ausgabe nachlesen: Im Kees´schen Park war am Osterwochenende richtig was los !

 

Österliches Basteln für Jung und Alt, Ostereier-Suchen und natürlich das so toll besuchte Osterfeuer. Man könnte meinen das Alles hätte in Markkleeberg schon eine lange Tradition - so treffen sich zahlreiche Markkleeberger und Leipzuiger fast schon selbstverständlich am Ostersamstag bei uns.

 

Uns hat es auf jeden Fall so gute gefallen, dass wir gern eine Tradition daraus machen möchten und sind auch in 2015 wieder am Ostersamstag dabei.

Ostereiersuche im Kees'schen Park

Hunderte Familien zieht es nach Markkleeberg ins Grüne

 

Markkleeberg. Volksfeststimmung im Kees'schen Park in Markkleeberg: Hunderte Radfahrer und Spaziergänger nutzten am Sonnabend den Sonnenschein und machten beim Osterfest von "Brot & Kees" Station. Während sich die Großen Kaffee, Kuchen und Eis schmecken ließen, stürmte der Nachwuchs zu den Bastelständen, wo gleich neben dem Kaninchenstall Eier gefärbt und Osterkörbchen aus Pappe gebastelt wurden. Katharina Schwenke, eigentlich für den Ausschank im Café zuständig und von Haus aus Ergotherapeutin, zeigte den Kindern, wie es geht. "Das macht Spaß, den Kleinen und mir auch", gestand die junge Frau.

 

Kurz vor vier leerten sich die bis dahin ständig besetzten Basteltische plötzlich. Alle zog es magisch zu den großen Bäumen mitten im Park. "Wir haben 300 Schoko-Osterhasen und Eier versteckt", verriet "Brot & Kees"-Chef Thomas Recknagel, der seit 2012 alljährlich zur Ostereiersuche einlädt. Damit die Nester nicht vorzeitig erbeutet werden, hatte er ein rot-weißes Band gezogen und Schilder mit dem Verweis "Osterhasen-Sperrgebiet" aufgehangen. "Wir müssen aufpassen, dass nicht Erwachsene mit Rucksack kommen", begründete Recknagel.


Punkt 16 Uhr gab es dann aber kein Halten mehr - für Mia, Saskia, Lewin und all die anderen Kinder. "Super Idee, solche Aktionen werten den Kee'schen Park auf", meinte die Markkleebergerin Susanne Mörscher, die mit ihrer Familie da war. Durch Zufall hatte es Sabine Walther und ihre fünfjährige Tochter Mia nach Markkleeberg verschlagen. "Wir sind zum ersten Mal hier und finden es einfach toll", sagte die Leipzigerin.

 

Bis zum Abend strömten immer wieder Schaulustige in den Kees'schen Park. Kaum zu glauben, dass das Areal nach Schließung des Markkleeberger Krankenhauses fast ein Jahrzehnt lang verwaist war. Nach 18 Uhr wartete mit dem Osterfeuer dann der nächste Höhepunkt. Neugierige, viele kamen vom Cospudener See, versammelten sich rund um den fünf Meter hohen Holzstapel, genossen bei Limo, Bier und Bärlauchbratwurst in Familie oder mit Freunden den freien Tag.

 

Unter den Besuchern waren auch Gäste und Mitarbeiter vom benachbarten Kinderhospiz Bärenherz. Recknagel strahlte und wollte unbedingt noch etwas loswerden: "Danke an die fleißigen Osterhasen vom Kinderhospiz, die uns beim Färben und Bemalen der Eier geholfen haben, aber auch an Park-Eigentümer Friedhelm Gräf und die MIB-Investitionsgesellschaft als Betreiber, dass sie ihre Zustimmung gegeben haben." 

 

LVZ - Ulrike Witt 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0